Luft-Wasser-Wärmepumpe vor einem Einfamilienhaus
Wärmepumpe · Schleswig-Holstein und Hamburg

Wärmepumpe: Heizen mit Umweltwärme.
Effizient. Zukunftssicher.

Wir planen Ihre Wärmepumpe herstellerunabhängig – inklusive Heizlastberechnung, Heizkörper-Check und Fördermittelservice – und begleiten Sie von der Vor-Ort-Analyse bis zur Inbetriebnahme und darüber hinaus.

bis 70 %
KfW-Zuschuss
JAZ 3,5
Jahresarbeitszahl
−65 %
Heizkosten gegenüber Öl
20+ J.
Lebensdauer

Herstellerunabhängig geplant – unter anderem mit

Leistungsumfang

Wärmepumpe komplett aus einer Hand.

Von der Heizlastberechnung bis zum laufenden Betrieb – ein Ansprechpartner, der sich um alles kümmert.

Auslegung

Heizlast und Auslegung

Raumweise Heizlastberechnung, Heizkörper- bzw. Flächenheizungs-Check und Wirtschaftlichkeitsanalyse – wir legen Ihre Wärmepumpe exakt auf Ihr Gebäude aus.
Wärmequelle

Luft- und Erdwärme

Luft-Wasser, Sole-Wasser oder Grundwasser: Wir wählen die Wärmequelle, die zu Ihrem Grundstück und Verbrauch passt – inklusive Schallschutz.
Einbau

Heizungstausch und Hydraulik

Austausch der alten Öl- oder Gasheizung, hydraulischer Abgleich und Pufferspeicher – für maximale Effizienz im Bestand.
Betrieb

Monitoring und Smart Control

Volle Transparenz nach der Inbetriebnahme – Verbrauchsüberwachung, JAZ-Kontrolle und smarte Steuerung mit PV-Kopplung.
Technik

Geplant für Ihr Haus, nicht nach Faustformel.

Eine Wärmepumpe arbeitet nur dann sparsam, wenn Vorlauftemperatur, Wärmequelle und Hydraulik zu Ihrem Haus passen.

Vorlauftemperatur und Heizflächen

Messen statt schätzen

Entscheidend ist nicht, ob Sie Heizkörper haben, sondern welche Vorlauftemperatur sie am kältesten Tag brauchen. Wir messen das im Bestand nach, statt zu schätzen: Oft reicht es, zwei oder drei zu kleine Heizkörper zu tauschen, um die Anlage bei 45–50 °C statt 60 °C zu fahren – und das entscheidet über die Jahresarbeitszahl.
Wärmequelle, Aufstellort und Schall

Der richtige Platz

Luft-Wasser ist in Schleswig-Holstein der Regelfall, Erdwärme lohnt sich bei ausreichend Grundstück oder im Neubau. Beim Aufstellort planen wir Schallausbreitung zum Nachbarn, Abstände nach Landesbauordnung und den Sicherheitsbereich für das Kältemittel R290 gleich mit – damit die Anlage nicht nachträglich versetzt werden muss.
Hydraulik, Puffer und Warmwasser

Jede Heizfläche bekommt, was sie braucht

Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B ist Fördervoraussetzung und sorgt dafür, dass jede Heizfläche bekommt, was sie braucht. Ob ein Pufferspeicher nötig ist, hängt von Hydraulik und Abtauung ab – nicht vom Katalog. Warmwasser planen wir mit Legionellenschutz und ohne unnötig hohe Speichertemperaturen.

Sie haben bereits eine Photovoltaikanlage oder planen eine? Dann koppeln wir die Wärmepumpe über SG-Ready oder ein Energiemanagement mit Ihrem Solarstrom. Ist Ihr Haus noch ungedämmt, lohnt vorher ein Blick auf die energetische Sanierung – oft reicht eine Einzelmaßnahme, um die Wärmepumpe kleiner und günstiger auslegen zu können.

Einfamilienhaus in Münsterdorf mit Wärmepumpe statt Ölheizung
Wirtschaftlichkeit

Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?

Ja – mit der richtigen Auslegung. Dank bis zu 70 % Förderung und einer Jahresarbeitszahl ab 3,5 amortisiert sich der Heizungstausch oft in unter zwölf Jahren.

JAZ 3,5+
Typische Jahresarbeitszahl einer gut geplanten Luft-Wärmepumpe
bis 70 %
KfW-Zuschuss auf max. 28.000 € förderfähige Kosten (Stand September 2026)
−65 %
Heizkosten gegenüber einer alten Ölheizung
Münsterdorf
Wärmepumpe statt Ölheizung, dazu 11,5 kWp PV
Richtwerte für gut gedämmte Ein- und Zweifamilienhäuser. Ihre individuelle Rechnung erstellen wir in der kostenlosen Ersteinschätzung – keine Steuer- oder Förderberatung.
Sparrechner

Wärmepumpen-Sparrechner.

Schätzen Sie in wenigen Sekunden, wie viel Sie mit einer Wärmepumpe sparen – und wann sich die Investition amortisiert.

Prozess

In fünf Schritten zur Wärmepumpe.

Von der ersten Anfrage bis zur laufenden Anlage – ein klarer, transparenter Prozess ohne Überraschungen.

01
Ersteinschätzung
Kostenlose Vorqualifizierung per Telefon – wir klären Ihre Heizsituation und Ziele in 15 Minuten.
02
Vor-Ort-Termin
Heizlastberechnung, Check von Heizflächen und Dämmstandard sowie individuelle Wirtschaftlichkeitsanalyse.
03
Angebot und Förderantrag
Transparentes Festpreisangebot, KfW-Fördercheck mit Antragsvorbereitung und vollständige Systemauslegung.
04
Installation
Umsetzung mit geprüften Fachbetrieben aus der Region – in der Regel in zwei bis vier Tagen.
05
Inbetriebnahme
Einregulierung, hydraulischer Abgleich und Monitoring. Danach bleiben wir Ihr Ansprechpartner.
Region

Wärmepumpen in Schleswig-Holstein und Hamburg.

Wir planen und begleiten Wärmepumpen in ganz Schleswig-Holstein und in Hamburg – von Dithmarschen und Steinburg über Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde und Stormarn bis ins Hamburger Stadtgebiet.

Schleswig-Holstein

Küste, Marsch, Wind

Salzhaltige Luft und hohe Luftfeuchte an der Küste stellen Anforderungen an Außeneinheit und Verdampfer – wir wählen Geräte in Küstenausführung und planen Abtauung und Kondensatabführung ein. In Marschböden mit hohem Grundwasserstand brauchen Erdsonden eine wasserrechtliche Erlaubnis; Fundament und Aufstellung passen wir an den Baugrund an. Viele Kommunen im Land haben bereits eine kommunale Wärmeplanung – wir prüfen vorab, ob Ihr Grundstück in einem geplanten Wärmenetzgebiet liegt.
Hamburg

Dichte Bebauung, große Häuser

In Hamburg entscheidet oft der Aufstellort: Abstandsflächen, Schallgrenzwerte in Wohngebieten und Innenhöfe verlangen eine saubere Schallprognose vor dem Kauf. Bei Mehrfamilienhäusern planen wir zentrale Anlagen mit Warmwasserkonzept, und wir klären, ob das Gebäude im Fernwärme-Ausbaugebiet liegt – dann kann ein Anschluss die bessere Lösung sein. Auch das rechnen wir Ihnen offen gegen die Wärmepumpe.

Ob Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg oder Hamburg: Nehmen Sie Kontakt auf – wir prüfen Heizlast und Heizflächen kostenlos und sagen Ihnen ehrlich, ob und mit welcher Auslegung eine Wärmepumpe bei Ihnen funktioniert.

Selbst planen

Planen Sie Ihre Energielösung selbst.

Wärmepumpe, PV-Anlage, Speicher und E-Auto kombinieren und in wenigen Minuten Wirtschaftlichkeit, Autarkie und CO₂-Einsparung sehen – transparent und unverbindlich.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Wärmepumpe im Norden.

Wie laut ist eine Luft-Wärmepumpe – und wo darf sie stehen?

Moderne Geräte liegen im Normalbetrieb bei rund 40–50 dB(A) Schallleistung, unter Volllast deutlich darüber. Maßgeblich ist, was beim Nachbarn ankommt: In reinen Wohngebieten gelten nachts 35 dB(A) am Nachbarfenster. Wir rechnen die Schallausbreitung für Ihren Aufstellort vorab und wählen Standort, Abstand und Betriebsmodus so, dass die Grenzwerte sicher eingehalten werden.

Brauche ich einen Pufferspeicher?

Nicht zwingend. Ein Puffer entkoppelt Wärmepumpe und Heizkreise, sichert die Abtauung und verhindert häufiges Takten – kostet aber Platz, Geld und ein paar Prozent Effizienz. Bei Fußbodenheizung mit offenen Kreisen geht es oft ohne, bei Heizkörpern mit Thermostatventilen meist nicht. Wir entscheiden das anhand der Hydraulik, nicht pauschal.

Was ist die Jahresarbeitszahl – und warum ist sie wichtiger als der COP?

Der COP ist ein Laborwert bei einem festen Betriebspunkt. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) misst, wie viel Wärme Ihre Anlage über ein ganzes Jahr aus einer Kilowattstunde Strom macht – mit Abtauung, Warmwasser und echten Vorlauftemperaturen. Sie entscheidet über Ihre Stromrechnung. Wir planen auf JAZ und prüfen sie nach dem ersten Winter im Monitoring nach.

Wie viel Wärmepumpenstrom deckt meine Photovoltaikanlage wirklich?

Weniger, als viele erwarten – und trotzdem genug, um sich zu lohnen. Im Winter, wenn die Wärmepumpe am meisten Strom braucht, liefert die PV am wenigsten. Über das Jahr deckt sie einen spürbaren, aber keinen überwiegenden Teil. Mehr wird es mit SG-Ready-Steuerung, Warmwasser als Speicher und einem Tarif, der den Reststrom im Winter günstig macht. Wir rechnen es mit Ihrem Lastprofil durch.

Was ist ein Wärmepumpenstromtarif – und was hat § 14a EnWG damit zu tun?

Wärmepumpen ab 4,2 kW müssen seit 2024 vom Netzbetreiber steuerbar sein; bei Netzengpässen darf er die Leistung vorübergehend drosseln, nie ganz abschalten. Im Gegenzug zahlen Sie reduzierte Netzentgelte – als Pauschale oder über ein zeitvariables Netzentgelt. Das macht Wärmepumpenstrom günstiger als Haushaltsstrom; die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir.

Kann ich meine Gasheizung erst einmal behalten?

Als Hybridlösung ja: Die Wärmepumpe übernimmt den Großteil des Jahres, der Gaskessel springt nur an sehr kalten Tagen ein. Das senkt die Investition, verschenkt aber Förderung und Effizienz. Für die meisten Bestandsgebäude empfehlen wir den vollständigen Tausch; bei sehr hoher Heizlast oder engem Budget ist Hybrid ein sauberer Zwischenschritt.

Erdwärme in Schleswig-Holstein – geht das bei hohem Grundwasserstand?

Grundsätzlich ja, häufig sogar gut, weil wasserführende Böden Wärme gut nachliefern. Erdsonden brauchen aber eine wasserrechtliche Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde, in Wasserschutzgebieten sind sie meist ausgeschlossen. Flächenkollektoren sind die Alternative, wenn genug Grundstück vorhanden ist. Wir klären die Genehmigungsfähigkeit vor dem Angebot.

Was passiert mit dem Warmwasser?

Die Wärmepumpe erwärmt einen Trinkwasserspeicher, meist auf 45–55 °C. Für den Legionellenschutz gelten je nach Speicher- und Hausgröße unterschiedliche Anforderungen – in Einfamilienhäusern reicht oft eine regelmäßige thermische Desinfektion, in Mehrfamilienhäusern gelten strengere Regeln. Wir wählen Speichergröße und Konzept so, dass Effizienz und Hygiene zusammenpassen.

Wie läuft der Förderantrag ab – vor oder nach der Beauftragung?

Vorher. Der Antrag bei der KfW braucht einen Liefer- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender Bedingung und eine Bestätigung zum Antrag (BzA) von einem Fachunternehmen oder Energieeffizienz-Experten. Erst nach der Zusage darf die Umsetzung starten. Bei niedrigem Haushaltseinkommen sind statt 70 % bis zu 80 % Zuschuss möglich. Wir bereiten den Antrag vor, liefern die BzA und melden die Anlage nach Inbetriebnahme fertig.

Ihre nächste Heizung.
Richtig ausgelegt.

Kostenlose Ersteinschätzung für Ihr Haus – wir prüfen Heizlast und Heizflächen und sagen Ihnen ehrlich, ob und mit welcher Auslegung eine Wärmepumpe bei Ihnen funktioniert.