Wohnhaus während der energetischen Sanierung mit Gerüst und neuer Photovoltaikanlage
Energetische Sanierung · Schleswig-Holstein und Hamburg

Energetische Sanierung:
Sanieren, das sich rechnet.
Effizient. Förderfähig.

Wir entwickeln Ihren individuellen Sanierungsfahrplan herstellerunabhängig – von Dämmung und Fenstern bis Heizung und Fördermittel – und begleiten Sie von der Analyse bis zur Umsetzung.

15–20 %
BAFA-Zuschuss Dämmung und Fenster
−30 %
Heizenergie nach Dämmung
+5 %
iSFP-Förderbonus
20+ J.
Werterhalt und Komfort
Leistungsumfang

Energetische Sanierung aus einer Hand.

Vom individuellen Sanierungsfahrplan bis zur Umsetzung – ein Ansprechpartner, der die Maßnahmen sinnvoll aufeinander abstimmt.

Fahrplan

Sanierungsfahrplan (iSFP)

Individueller Sanierungsfahrplan aus eigener Hand, mit 50 % bezuschusst – und mit klarer Reihenfolge der Maßnahmen. Bei größeren Vorhaben sichert er zusätzlich den 5-%-iSFP-Bonus und verdoppelt die förderfähigen Kosten.
Hülle

Dämmung und Gebäudehülle

Fassade, Dach und Kellerdecke: Wir dämmen dort, wo es am meisten bringt – mit Blick auf Bauphysik und Feuchteschutz.
Fenster

Fenster und Lüftung

Moderne Fenster und kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung – weniger Verluste, besseres Raumklima.
Förderung

Fördermittel und Nachweise

Wir klären BAFA- und KfW-Förderung, erstellen die nötigen Nachweise und übernehmen die Antragsbegleitung.
Sanierungsfahrplan ab 1.547 € inkl. MwSt.
Nach 50 % BAFA-Zuschuss bleibt ein Eigenanteil ab 897 €. Ablauf und Leistungen finden Sie auf der Seite Energieberatung.
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iSFP
Energieausweis
Vorgehen

Die richtige Reihenfolge für Ihr Haus.

Ein Sanierungsfahrplan hält fest, welche Maßnahme wann kommt – und welche man weglassen kann.

Reihenfolge

Erst die Hülle, dann die Heizung

Erst die Hülle, dann die Heizung, dann die Photovoltaik – so lautet die Regel, und sie gilt oft, aber nicht immer. Ist die alte Heizung kurz vor dem Ausfall, drehen wir die Reihenfolge und legen die Wärmepumpe auf den späteren Dämmstandard aus. Der Sanierungsfahrplan hält fest, welche Maßnahme wann kommt – und welche man weglassen kann.
Bauphysik und Feuchteschutz

Dämmen ohne Feuchteproblem

Zweischaliges Mauerwerk, wie es im Norden typisch ist, lässt sich oft günstig per Kerndämmung nachrüsten – wenn die Hohlschicht trocken und durchgängig ist. Wir prüfen das vorher. Bei Dach und Fassade planen wir Dampfbremse, Luftdichtheit und Wärmebrücken mit, damit die Dämmung nicht zum Feuchteproblem wird.
Dämmstandard für die Wärmepumpe

Kein Passivhaus nötig

Eine Wärmepumpe braucht kein Passivhaus, aber Vorlauftemperaturen um 50 °C. Wir rechnen aus, welche Maßnahmen die Heizlast so weit senken, dass die vorhandenen Heizkörper reichen – häufig sind das oberste Geschossdecke, Kellerdecke und ein bis zwei Fenster, nicht die komplette Fassade.

Der Sanierungsfahrplan ist bei uns die Vorbereitung für das, was danach kommt: eine passend ausgelegte Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage, die den Strom dafür liefert. Dach- und Fassadendämmung koordinieren wir mit regionalen Fachbetrieben, Fenster über unsere Partner.

Wirtschaftlichkeit

Lohnt sich eine Sanierung im Bestand?

Ja – mit der richtigen Reihenfolge. Wer zuerst die Gebäudehülle in Ordnung bringt, braucht danach eine kleinere Wärmepumpe, weniger Strom und kommt mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus. Die Förderung deckt einen Teil, die Einsparung den Rest.
15 %
BAFA-Zuschuss, bis 60.000 € mit iSFP
−30 %
Heizenergie nach Dämmung
+5 %
iSFP-Bonus über 30.000 €
Gebäude prüfen lassen →
Stand September 2026, iSFP-Bonus seit 21.07.2026. Richtwerte für typische Bestandsgebäude – keine Steuer- oder Förderberatung.
Prozess

In fünf Schritten zur sanierten Immobilie.

Von der ersten Anfrage bis zur fertigen Maßnahme – ein klarer, transparenter Prozess ohne Überraschungen.

01
Ersteinschätzung
Kostenlose Vorqualifizierung per Telefon – wir klären Ihre Ziele und den Zustand Ihres Gebäudes in 15 Minuten.
02
Vor-Ort-Analyse
Gebäudeaufnahme, Thermografie und Energiebilanz – die Grundlage für Ihren individuellen Sanierungsfahrplan.
03
Fahrplan und Förderung
Priorisierte Maßnahmen, transparente Kostenschätzung und vollständiger BAFA- und KfW-Fördercheck.
04
Umsetzung
Umsetzung mit regionalen Fachbetrieben – Schritt für Schritt und qualitätsgesichert.
05
Abnahme und Nachweise
Baubegleitung, Abnahme und Verwendungsnachweis für die Förderung. Danach bleiben wir Ihr Ansprechpartner.
Region

Energetische Sanierung in Schleswig-Holstein und Hamburg.

Wir erstellen Sanierungsfahrpläne und koordinieren Maßnahmen in ganz Schleswig-Holstein und in Hamburg – von Dithmarschen und Steinburg über Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde und Stormarn bis ins Hamburger Stadtgebiet. Der Gebäudebestand im Norden hat seine eigenen Regeln.

Schleswig-Holstein

Klinker, Wind, Schlagregen

Rote Klinkerfassaden mit Hohlschicht prägen die Häuser zwischen Marne und Itzehoe – dafür ist die Kerndämmung häufig die wirtschaftlichste Maßnahme überhaupt. An der Küste treffen Wind und Schlagregen auf die Wetterseite; dort achten wir auf hinterlüftete Konstruktionen und schlagregendichte Anschlüsse. Bei Bauernhäusern und Altbauten mit ungedämmten Dachböden ist die oberste Geschossdecke oft der schnellste Gewinn.
Hamburg

Gründerzeit und Mehrfamilienhäuser

Stuckfassaden, Erhaltungsverordnungen und Denkmalschutz lassen in Hamburg oft nur Innendämmung, Dach und Fenster zu – das verlangt eine saubere Feuchteplanung. Bei Mehrfamilienhäusern und Eigentümergemeinschaften erstellen wir den Fahrplan für das ganze Gebäude und bereiten die Beschlussvorlage vor. Neben der Bundesförderung prüfen wir die ergänzenden Programme der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.

Ob Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg oder Hamburg: Nehmen Sie Kontakt auf – wir sagen Ihnen nach dem ersten Blick aufs Gebäude ehrlich, welche Maßnahmen sich bei Ihnen rechnen und welche nicht.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur energetischen Sanierung.

Was ist ein individueller Sanierungsfahrplan – und was kostet er?

Der iSFP ist eine geförderte Energieberatung mit Gebäudeaufnahme, Energiebilanz und einer priorisierten Maßnahmenliste über die nächsten Jahre. Der Bund bezuschusst ihn mit 50 %, maximal 650 € je Ein- und Zweifamilienhaus. Der Fahrplan gilt 15 Jahre und ist die Voraussetzung für den iSFP-Bonus und die höheren förderfähigen Kosten bei späteren Maßnahmen.

In welcher Reihenfolge sollte ich sanieren?

Grundsätzlich: Gebäudehülle vor Heizung, damit die neue Heizung kleiner ausfallen kann. Innerhalb der Hülle zuerst die Maßnahmen mit dem besten Verhältnis von Kosten zu Einsparung – meist oberste Geschossdecke, Kellerdecke und Kerndämmung, dann Dach, Fenster und Fassade. Wenn die Heizung ohnehin ausfällt, planen wir die Wärmepumpe auf den späteren Dämmstandard und ziehen sie vor.

Muss ich dämmen, bevor eine Wärmepumpe möglich ist?

Nein. Eine Wärmepumpe funktioniert in den meisten Bestandsgebäuden auch ungedämmt – sie ist dann nur größer, teurer und braucht mehr Strom. Jede Maßnahme an der Hülle senkt Heizlast und Vorlauftemperatur und verbessert die Jahresarbeitszahl. Wir rechnen im Fahrplan aus, welche ein bis zwei Maßnahmen den größten Effekt auf die Wärmepumpe haben.

Wie viel Förderung gibt es für Dämmung und Fenster?

Das BAFA zahlt 15 % Zuschuss auf Maßnahmen an der Gebäudehülle, an Anlagentechnik und Lüftung. Mit Sanierungsfahrplan kommen 5 % iSFP-Bonus auf den Investitionsanteil über 30.000 € hinzu, und die förderfähigen Kosten steigen von 30.000 auf 60.000 € je Wohneinheit. Der Antrag muss vor Auftragserteilung gestellt werden – mit Fachunternehmererklärung oder Energieeffizienz-Experten. Beides liefern wir.

Steuerbonus oder Förderung – was ist besser?

Statt des BAFA-Zuschusses können Sie 20 % der Sanierungskosten über drei Jahre von der Einkommensteuer abziehen, maximal 40.000 € je Objekt. Der Steuerbonus braucht keinen Antrag vorab, lässt sich aber nicht mit der Förderung für dieselbe Maßnahme kombinieren. Wir zeigen Ihnen beide Rechnungen – die Entscheidung treffen Sie mit Ihrem Steuerberater.

Gibt es Pflichten beim Sanieren?

Ja, aus dem Gebäudeenergiegesetz: Wer mehr als zehn Prozent einer Bauteilfläche erneuert – etwa den Putz einer Fassade oder die Dacheindeckung – muss dabei die geltenden Wärmeschutzwerte einhalten. Dazu kommen Nachrüstpflichten für ungedämmte oberste Geschossdecken und Heizungsrohre. Wir prüfen vor jeder Maßnahme, was ohnehin Pflicht ist, damit Sie es gleich mitfördern lassen.

Was bringt eine Thermografie?

Wärmebildaufnahmen zeigen, wo Ihr Haus Wärme verliert: Wärmebrücken an Decken und Fensterstürzen, undichte Rollladenkästen, fehlende Dämmung in der Hohlschicht. Aussagekräftig sind sie nur in der Heizperiode bei deutlichem Temperaturunterschied zwischen innen und außen. Wir nutzen sie als Bestätigung für die Berechnung – nicht als Ersatz dafür.

Brauche ich nach der Sanierung eine Lüftungsanlage?

Je dichter die Hülle, desto weniger Luft kommt unkontrolliert nach. Nach einem Fenstertausch oder einer Dämmung ist deshalb ein Lüftungskonzept vorgeschrieben – das kann Fensterlüftung sein, dezentrale Lüfter oder eine zentrale Anlage mit Wärmerückgewinnung. Welche Variante reicht, hängt von Gebäude und Nutzung ab; wir legen es im Fahrplan fest, bevor Schimmel zum Thema wird.

Kann ich während der Sanierung im Haus wohnen bleiben?

Bei Dach-, Fassaden- und Kerndämmung ja – die Arbeiten laufen von außen. Kellerdecke und oberste Geschossdecke sind an wenigen Tagen erledigt. Ein Fenstertausch geht raumweise, meist ein bis zwei Fenster pro Stunde. Nur Innendämmung und größere Eingriffe in Heizung und Leitungen brauchen etwas Planung; wir stimmen die Reihenfolge so ab, dass Sie möglichst wenig davon merken.

Erst rechnen.
Dann sanieren.

Kostenlose Ersteinschätzung für Ihr Haus – wir sagen Ihnen nach dem ersten Blick aufs Gebäude ehrlich, welche Maßnahmen sich rechnen und welche nicht.